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Carmen Beetz, Sorge-Settendorf 35, 07987 Mohlsdorf-Teichwolframsdorf Mobil: 0155/66793180 info@ailsbacher-pudelpointer.de Mo-Fr 11-16 Uhr

Wir brauchen Euch - Gemeinsam für das Jagdgebrauchshundewesen

Liebe Jagdpächter, Forstleute, Waldbesitzer, Jäger, Freunde und Förderer des Jagdgebrauchshundewesens,

die Landesgruppe Bayern im Verein Pudelpointer e.V. hat in diesem Jahr eine besondere Ehre:

Wir sind der stolze Ausrichter der 20. Internationalen und 76. Edgar-Heyne-Herbstzuchtprüfung. Vom 24. bis 27. September 2026 schaut die gesamte Pudelpointer-Welt auf die Oberpfalz, genauer gesagt auf die Reviere rund um Roding.

Die Edgar-Heyne-HZP ist das unumstrittene Spitzenereignis des Jahres in unserem Zuchtverband. Hier treten die besten Nachwuchshunde des aktuellen Zuchtjahrganges aus dem In- und Ausland an, um im Rahmen dieser anspruchsvollen Zuchtausleseprüfung ihre jagdlich-passionierte Veranlagung, Spurtreue, Finderwillen, ihren gefestigten Gehorsam sowie ihre außerordentlichen Fähigkeiten bei der Wasserarbeit unter Beweis zu stellen. Ein solches internationales Großereignis steht und fällt mit dem ehrenamtlichen Engagement und der Solidarität der Menschen vor Ort. Deshalb wende ich mich im Namen unserer wertvollen Zuchthunde, sowie aller Pudelpointer-Kollegen an Euch:

Die Organisation, Verpflegung, Richtergebühren, Ehrenpreise und Druckkosten der Festschrift erfordern ein erhebliches Budget. Mit einer Geld- oder Sachspende leistet Ihr einen direkten Beitrag zur Förderung leistungsstarker Jagdhunde.

Eure Vorteile als Unterstützer sind leider nicht mit einer steuerlich abzugsfähigen Spendenbescheinigung quittierbar, aber dafür mit folgender Anekdote wertzuschätzen:

Den Augenblick, in dem am Anschuss klar wird, „das wird länger dauern“ kennen viele von uns. Mit einem einzigen Telefonat wird das Nachsuchen-Gespann angefordert. Voll ausgerüstet, zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter, ein passionierter Freak* in leuchtender Schutzkleidung und ein unbezahlbarer Vierbeiner, der bereit ist, sein Leben für diesen Auftrag zu opfern. Handelt es sich aufgrund der vorgefundenen Spurenlage um eine Kontrollsuche oder um eine Tot-Suche? Wird es eine schwere, körperlich und geistig anspruchsvolle Arbeit? Wird das kranke Stück Wild schnell gefunden? Kommt es zur Hatz am Ende der Riemenarbeit? Wird der Hund das Stück stellen und binden? Kann der Freak das Stück schnell und tierschutzgerecht erlösen? Gehen beide nach erfolgreicher Nachsuche wieder gesund nach Hause? Wird dieser Jagd-Tag für den treusten Weg-Begleiter und Jagdhelfer sein letzter sein? Wird der Freak unverletzt bleiben? Erst kommt der Auftrag, danach die Konsequenz. Das nenne ich Leidenschaft für die Sache.

Bitte teilt diese Leidenschaft und teilt Euer Wissen, achtet auf das Durchschnittsalter zahlreicher Nachsuchen-Führer und denkt bewusst über deren hohen Einsatz nach, wenn ihr sie im Unterholz verschwinden seht – fährtentreu geführt von einem mehrjährig ausgebildeten Pudelpointer** im stark beanspruchten Brustgeschirr, am abgedockten Schweißriemen.

*Der „Freak“ steht hier stellvertretend für alle Waidwerker mit schmutzig-olivgrüner Kleidung im kläffenden Geländewagen und diversen Utensilien zur Hundeausbildung im Heck-Pack.

**Der Pudelpointer steht hier stellvertretend für alle anerkannten Jagdgebrauchshunderassen, die mit viel Herzblut, Engagement, Kraft, Zeit und Geld ausgebildet werden.

Eure Unterstützung besteht oftmals darin, einem Hundeführer die Ausbildung in Eurem Revier zu ermöglichen – dieser Wert ist unermesslich!

Eure Unterstützung kommt denen zugute, die nicht wissen, ob der nächste Jagd-Einsatz ihr letzter sein wird…

HoRüd’Ho & PP voran! Carmen Beetz